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14. Mai 2016

REZENSION // Die Farben des Verzeihens - Alexandra Mazar



Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (16. März 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3741215465


Nach dem tragischen Selbstmord ihres Bruders nimmt Eliza ein verlockendes Jobangebot in Spanien an, um ihrer verhassten Großmutter zu entfliehen und ihre Trauer hinter sich zu lassen.
Sie soll das Buch des in Granada lebenden russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky übersetzen. Die beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten kommen sich schnell näher, doch dann ruft ein erneuter Schicksalsschlag Eliza nach Deutschland zurück, wo sie sich mit ihrer unbewältigten Vergangenheit auseinandersetzen muss und dabei einem großen Familiengeheimnis auf die Spur kommt.





Um ehrlich zu sein hatte ich aufgrund der Kurzbeschreibung niemals vermutet, dass mich dieser Roman so berühren würde...

Ich ging also völlig unvoreingenommen an die Geschichte heran und war gespannt, was mich erwarten würde.
Bereits nach wenigen Seiten spürte ich schon, dass dies kein Roman werden würde, den man einfach ganz ungerührt weg lesen würde.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen und doch oft unglaublich emotional und berührend. Alexandra Mazar nutzt die Worte, um ihre Geschichte tief ins Herz des Lesers zu führen.
Die Geschichte wechselt zwischen verschiedenen Zeiten und obschon mich das in manchen Büchern häufig verwirrte, fand ich mich hier durchaus gut zurecht.

Ihre Figuren wirken echt und man findet problemlos Zugang zu ihnen.
Das Thema ist sicherlich keine leichte Kost und ich gestehe, dass ich den Roman immer mal wieder sacken lassen musste. Dennoch hat er keine bedrückende Schwere.
Wie ihr seht, fällt es mir gar nicht so leicht, die Emotionen auszudrücken, die dieser Roman in mir ausgelöst hat.

Ich kann euch nur soviel sagen – es ist eine Geschichte, die nachdenklich stimmt und auch nach dem Lesen noch lange im Kopf rum spukt.
Elizas Weg zu begleiten war nicht immer leicht, aber unglaublich gut.
Schmerz, Liebe, Schuld, Trauer, Hass aber auch Mut und Kraft – das sind wohl die Worte, die dieses großartige Debüt am besten beschreiben.
Für mich war die Geschichte auch eine Reise ins eigene Ich und ich bin sehr gespannt, ob es euch eben so sehr berührt, wie es bei mir der Fall war.


 




Ein großartiges Debüt, das nicht nur durch seine Emotionen bei mir punkten konnte, sondern eben auch durch einen sehr feinen Schreibstil!
Glückwunsch Alexandra Mazar – du hast etwas ganz wundervolles geschafft.
Den Leser nicht nur zu beeindrucken, sondern zu berühren!

©Nicole Huppertz (the-cinema-in-my-head.blogspot.de)



Von mir gibt es


5 von 5 Bookystars 






Kommentare:

  1. Guten Morgen,

    selbst deine Rezi berührt ja schon, wie muss dann erst das Buch sein?!? Ich glaube, ich werde es mir bei Gelegenheit mal näher anschauen. Erstmal will ich aber noch ein paar andere Bücher lesen.
    LG
    Yvonne

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