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7. Oktober 2015

REZENSION // Liebessprung - Christiane Bößel



Taschenbuch: 316 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (16. Juni 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1514301431
ISBN-13: 978-1514301432



Liz, Krankenschwester auf einer urologischen Station, wünscht sich eigentlich nur ein ganz normales Leben mit einem netten Mann und einem Job, der Spaß macht. Stattdessen ist da Kollege Helmut, der Liz zwar unter seinen knackigen Körper, aber nicht in sein Herz lässt, ein Arbeitsalltag voller alter Männer und zuhause ein ständig beleidigter Kater und eine freizügige Mitbewohnerin.
Als ob das nicht genug wäre, verliebt sich Liz auch noch unsterblich in einen bewusstlosen Patienten. Und dann behauptet der noch, aus dem Koma erwacht, er stamme aus einer anderen Dimension. Alles nur eine blöde Ausrede?
Aber es würde erklären, warum Vincent immer wieder unauffindbar verschwindet und warum er so aussieht wie der fiese Exlover Helmut.

Ist Liebe zwischen den Dimensionen überhaupt möglich? Der Auftakt zu einer überdimensionalen Trilogie über die Liebe zwischen Liz und Vincent.






Auf den ersten Seiten dieses Romans musste ich bereits Lächeln. Grund dafür war nicht zulertzt der lockere und offene Schreibstil mit dem die Autorin Christiane Bößel die Geschichte von Liz und Vincent erzählt.
So lässt sich das Buch wirklich sehr gut lesen.
Die Kapitel werden aus Sicht der Protagonisten erzählt, in der Regel abwechselnd, hin und wieder reicht aber auch ein Kapitel nicht aus und der Protagonist übernimmt gleich das nächste auch noch.
Zunächst sind es 2 Geschichten von 2 Personen, die sich jedoch im Verlauf der Geschichte zu einer zusammen fügen.
Auch wenn mir der Einstieg ein wenig schwer fiel, so kann ich dennoch nicht sagen, dass es nicht von Anfang an gut war. Ich denke, ich musste mich erst einmal einlesen und verstehen, worauf ich mich da einlassen sollte.
An Witz und Unterhaltung mangelte es in diesem Roman eben so wenig wie an Liebe und Erotik. Dies alles gepaart mit den Fantasyelementen dieses Romans macht "Liebessprung" zu einer locker leichten Sommerlektüre.

Die Figuren sind durchweg sympathisch und die Autorin beschreibt wirklich sehr bildlich. Dennoch hatte ich manchmal Mühe Vincent zu "verstehen" und auch seine Welt war für mich schon sehr "spacig". Das soll aber kein Kritikpunkt sein, denn ich mag es, neue Welten zu entdecken ! Zudem ist "Liebessprung" für mich schon ungewöhnlich nahe an SF, einem Genre, mit dem ich grundsätzlich nicht viel zu schaffen habe.

Und gerade das finde ich grandios! Es hat mir dennoch richtig gut gefallen!

Ja, es gibt das ein oder andere Klischee, aber was ist schon ein Liebesroman ohne diese? Ich für meinen Teil konnte gut damit Leben.

Der Roman ist spannend, hat zwar hin und wieder ein paar Stellen an denen ich mir gewünscht hätte, es würde schneller voran gehen - letztendlich habe ich das Buch jedoch in einem Rutsch durchgelesen.

Das Ende ist wirklich gemein, denn .... neneneneeeeeeeee, das sag ich natürlich nicht. Nur soviel,  arghhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh wieso ist ausgerechnet jetzt Schluß ?



"Liebessprung" ist einerseits anders, andererseits auch ein wenig Klischee behaftet.
Wer wie ich aber nichts gegen ein paar Klischees einzuwenden hat und zudem ein wenig Science Fiction und Fantasy dabei sein darf, der wird mit dieser Liebesgeschichte sicher schöne Lesestunden verbringen.
Ich hatte diesen Roman in wenigen Stunden verschlungen und bin gespannt, wie es weiter gehen wird.


©Nicole Huppertz (the-cinema-in-my-head.blogspot.de)



Von mir gibt es


4 von 5 Bookystars 






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