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3. April 2015

REZENSION // Nah bei mir - Tanja Bern


Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2020 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 310 Seiten
Verlag: Arunya-Verlag (20. Dezember 2014)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.





Seit ihrer Kindheit träumt Katelyn von einem Mann, der in den Ruinen eines Hauses auf sie zu warten scheint. Als sie bei ihrer Großmutter ein 250 Jahre altes Medaillon mit dem Porträt dieses Mannes findet, kann sie kaum fassen, dass sie ihn plötzlich vor sich sieht. Ihre Großmutter erzählt ihr, dass auf dem Bild der Adlige John McKay abgebildet ist, und vertraut Katelyn seine Geschichte an, die in handgeschriebener Form seit Generationen in Familienbesitz ist. Katelyn taucht tief in seine Erinnerungen ein …
Als John bei einem Ausritt dem Fahrenden Jake O’Malley begegnet, wandelt sich unerwartet sein Leben. Der junge Mann rührt etwas in seiner Seele, dem sich John nicht entziehen kann. In aller Heimlichkeit nähern sie sich einander an und zwischen ihnen entwickelt sich eine tiefe Liebe. Die McKays ahnen zunächst nichts, doch die Beziehung der beiden ist eine Gratwanderung, die alles verändert.




„Nah bei mir“ war nicht der erste Roman, den ich von der Autorin Tanja Bern lesen durfte und auch diesmal hat sie wieder ihren sehr einfühlsamen und fantasievollen Schreibstil bewiesen.
Diese Geschichte ist anders als da, was ich bisher von ihr kannte, doch sie ist in keiner Weise weniger berührend.
Den Großteil des Romans nimmt die Geschichte von John McKay und Jake O’Malley ein, die hin und wieder kurz durch Katelyns Geschichte im Hier und Jetzt unterbrochen wird, die Johns Geschichte in den 3 Büchern liest, die sie von ihrer Großmutter bekommen hat. Auch wenn diese Episoden wirklich sehr kurz sind, weckten sie nicht minder mein Interesse.
Die Geschichte um John wird, wie soll es anders sein, aus seiner Sicht geschildert.
Immer wieder begeisterte mich Tanja Bern nicht nur durch ihre wundervollen Ideen, sondern vor allem auch durch ihre detaillierten und stimmungsvollen Beschreibungen. Seien es Personen, Orte oder Gefühle – die Autorin schafft es einfach hervorragend, diese in die Köpfe der Leser zu projizieren.

Die Protagonisten, wie auch die Nebenfiguren sind sehr schön ausgearbeitet und alles wirkt wirklich sehr stimmig.
Die Geschichte ist romantisch, tragisch und fesselnd und ich klebte wirklich an meinem Reader.
Auch die kurzen „Zeitenwechsel“ nehmen keine Spannung aus dem Roman und unterbrechen ebenso wenig den Lesefluss.
Sicher sind manche Stellen ein wenig vorhersehbar, andere wiederum durchaus überraschend.
So war ich also einen Abend lang mittendrin im 18. Jahrhundert, um zwischendurch immer mal wieder kurz in die heutige Zeit aufzutauchen. Dass sich letztendlich beide Geschichten zu einem Ganzen verweben würden war natürlich schon durch die Kurzbeschreibung klar, aber auch dies ist Tanja Bern sehr gut gelungen.






„Nah bei mir“ ist ein Liebesroman, bei dem es zur Abwechslung mal in der Hauptsache zwei männliche Protagonisten gibt. Gefühlvoll und spannend, damit kann man diesen Roman wohl am besten beschreiben. Ich konnte mich dieser Story nicht entziehen und habe es wirklich sehr genossen, Johns und auch Katelyns Geschichte lesen zu dürfen.

Eine weitere Geschichte von Tanja Bern, die mich begeistern konnte – ich freue mich auf alle, die da noch kommen werden.

©Nicole Huppertz (www.cinemainmyhead.de)



Von mir gibt es


4,5 von 5 Bookystars




Kommentare:

  1. Von Tanja Bern habe ich bislang noch nichts gelesen und das Buch kannte ich jetzt auch noch nicht. Deine Rezension macht aber Lust auf das Buch und ich werde es daher direkt mal auf meine Wunschliste packen. Danke für den Tipp! :)

    Liebste Grüße,
    Nazurka

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  2. Ja, ich finde auch dass Tanja Bern tolle Geschichten schreibt. Danke für diese Rezi, das hat mich bestätigt, dass das Buch zu recht auf der Wunschliste steht :-)
    Liebe Grüße
    Tanja

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