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9. Oktober 2014

REZENSION // Teardrop 01 - Lauren Kate


Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
Verlag: cbt (25. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 357016277X
ISBN-13: 978-3570162774
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren



    Vergieße nie eine einzige Träne!« Dieses Versprechen musste Eureka ihrer Mutter geben und siebzehn Jahre lang hat sie sich daran gehalten. Selbst als ihre Mutter bei einem Autounfall starb. Doch dann trifft sie Ander, einen attraktiven und äußerst mysteriösen Jungen. Er bringt sie so durcheinander, dass sie eine Träne vergießt – und Ander fängt sie mit seiner Fingerspitze auf. Auch er scheint zu wissen, dass Eureka nicht weinen darf. Doch was ist ihr großes Geheimnis? Warum wissen alle anderen davon, nur sie nicht? Und warum verhält sich ihr bester Freund, Brooks, plötzlich so aggressiv ihr gegenüber? Waren sie nicht kurz davor, ein Paar zu werden? Wem kann Eureka noch vertrauen?




    „Teardrop“ machte es mir wirklich schwer. Nicht nur während des Lesens, sondern auch jetzt in diesem Moment wo ich versuche meine Gedanken zu diesem Roman für euch aufzuschreiben. Die Autorin war mir bereits durch die „Engel-Reihe“ bekannt und ich muss gestehen, dass ich mit dieser Reihe so meine Schwierigkeiten hatte und über den 3. Teil nicht hinaus gekommen bin…
    Der Klappentext von „Tear Drop“ hörte sich für mich aber einfach zu gut an, als dass ich diesen Roman hätte verschmähen können.
    So begann ich also und war sehr gespannt darauf, ob mich Lauren Kate diesmal vollends begeistern konnte. In mancherlei Hinsicht gelang ihr dies auch.
    Die Grundidee der Story ist wirklich großartig, allerdings dauerte es ein wenig, bis diese mich gefangen nehmen konnte. Zu Beginn „dümpelte“ alles ein wenig vor sich hin und ich war zunächst ein wenig enttäuscht und dachte so bei mir „ochnoeeee, nicht schon wieder“. Mit der Zeit führte mich die Autorin jedoch immer weiter hinein uns so konnte sie mich letztendlich doch für Eureka und ihre Geschichte begeistern. Wäre der ganze Roman so, wie das letzte Drittel, dann würde ich glatte 5 Sterne vergeben. Leider war dem eben nicht so und doch konnte ich „Teardrop“ einfach nicht aus den Händen legen.
    Wie schon bei der „Engel-Reihe“ hatte ich auch diesmal wieder so meine Schwierigkeiten mit den detailreichen Beschreibungen der Autorin. Versteht mich bitte nicht falsch, ich mag Details. Dennoch waren es mir hier manchmal einfach zu viele, was zur Folge hatte, dass sich manche Stellen einfach zu lang zogen und ich irgendwie die Lust verlor…
    Wie bei der Story, hatte ich auch mit den Figuren meine Schwierigkeiten. Lauren Kate setzt auch bei ihren Beschreibungen darauf, sie Stück für Stück kennen zu lernen. Grundsätzlich gut, so baute sich aber zunächst keine wirkliche „Vertrautheit“ für mich auf und es dauerte eine Weile, bis ich Zugang zu ihnen fand. Insgesamt sind es aber tolle Protagonisten, die die Autorin hier erschaffen hat. Jeder hat seine ganz spezielle Art und passt, wie ich finde, sehr gut zur Story. Auch hier beschreibt Lauren Kate sehr detailreich, was an manchen Stellen erneut für Längen sorgt, an anderen Stellen aber genau richtig ist um zu verstehen…
    Wer hier eine große Lovestory erwartet, der wird in diesem 1. Teil ein wenig enttäuscht. Vielleicht kann man sich darauf ja im 2. Teil freuen…. Wir werden sehen. Vielmehr geht es im Auftaktband um Eureka – ihr Gefühle, ihre Gedanken, ihr Geheimnis. Und das ist eben manchmal recht anstrengen… manchmal aber auch wirklich spannend.
    Ihr seht, ich bin hin und her gerissen. „Teardrop“ ist wahrlich nicht der beste Roman, den ich in letzter Zeit gelesen habe. Trotz meiner Schwierigkeiten ist er aber dennoch ein Roman, der Lust auf mehr macht. Spätestens nach dem Ende war klar, dass es für mich auch den Folgeband geben muss.








    Eine tolle Grundidee, die meines Erachtens jedoch gerade in den ersten beiden Dritteln deutlich mehr Tempo hätte gebrauchen können, mit dem letzten Drittel jedoch noch einiges herausreißen konnte. Protagonisten, die zwar durchaus vielschichtig sind, mich aber erst recht spät für sich gewinnen konnten. Ein detailreicher Schreibstil, der nicht immer gut für den Fluss der Geschichte ist. Ja, so habe ich „Teardrop“ erlebt. Hört sich doch irgendwie an, als ob ich diesen Roman nicht weiter empfehlen würde. DAS stimmt aber so nicht, denn ich glaube, dass uns im 2. Teil noch einiges erwarten wird. Das Ende verspricht zumindest noch eine ganze Menge. Für mich kein ganz optimaler Auftakt – dennoch bin ich froh, ihn gelesen zu haben und freue mich darauf zu erfahren, wie es weiter gehen wird!



    ©Nicole Huppertz (the-cinema-in-my-head.blogspot.de)

    Von mir gibt es


    3,5 von 5 Bookystars 














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