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11. Juni 2014

REZENSION // Klammroth - Isa Grimm


<a href="http://www.amazon.de/gp/offer-listing/3785761074/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3785761074&linkCode=am2&tag=thecininmyhea-21"></a><img src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=thecininmyhea-21&l=am2&o=3&a=3785761074" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (13. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785761074
ISBN-13: 978-3785761076



    Seit Jahren ist der uralte Tunnel stillgelegt. Doch etwas geht um in den Tiefen des Berges. Kinderstimmen wispern im Dunkel, und etwas regt sich in den Schatten. Einst war Klammroth ein stiller Weinort am Fluss - bis eine Katastrophe die Idylle zerstörte. Dutzende Kinder starben bei einem verheerenden Unfall im Tunnel, viele weitere wurden entstellt. Nun, sechzehn Jahre später, kehrt eine der Überlebenden nach Klammroth zurück: Anais hat die Qualen des Feuers noch nicht überwunden, als ihr Vater sie zu sich ruft. Etwas Unerklärliches erscheint des Nachts vor den Fenstern. Gespenstisches geschieht - und jemand fordert neue Opfer. Der Tunnel hat Anais nicht vergessen ...



    Uiuiui kann ich nur sagen. Wie viele von euch wissen, bin ich ja nunmal mehr oder minder ein „Weichspüleser“. Ganz selten, wenn die Kurzbeschreibung zu sehr lockt, greife ich aber auch schonmal zu einem Thriller. So war es auch bei Klammroth und eines kann ich euch schonmal verraten. Bereits nach wenigen Seiten stellten sich mir die Haare auf den Armen schon hoch. Mag sein, dass ich etwas zartbesaitet bin, doch Isa Grimm fand auf Anhieb einen Weg, mir Schauer über den Rücken laufen zu lassen. Es ist einfach die Atmosphäre, die von Anfang an von mir Besitz ergriff und mich während des gesamten Romans nicht wieder losließ.
    Durch Anais, der Protagonistin ist man mittendrin im Geschehen und ganz ehrlich, ich hab mich soooooooooooo gegruselt.
    Neben der bereits erwähnten Atmosphäre wird „Klammroth“ auch von Seite zu Seite immer spannender und, für mich ein kleiner Minuspunkt, auch immer blutiger und brutaler. Für meine schwachen Nerven nicht unbedingt das Richtige und als Jugendroman würde ich ihn weiß Gott nicht einstufen.
    Im Großen und Ganzen ist die heftige Gewalt dieses Romans auch mein einziger, wirklicher Kritikpunkt.
    Isa Grimm schreibt nicht nur sehr atmosphärisch, sondern auch detailliert. Eine tolle Kombination, die den Leser quasi mit Haut und Haaren in die Story eintauchen lässt. Die Story ist zunächst insgesamt ein wenig undurchsichtig und verworren, was aber den Effekt hat, nicht nur den Spannungsbogen zu steigern, sondern auch angestellte Vermutungen zu zerschlagen oder gar nicht erst zuzulassen. Somit fand ich auch erst ganz zum Schluss die Auflösung des Romans.
    Für mich als „Softileser“ ist es wirklich ein wenig schwierig, diesen Roman zu bewerten. Ich wurde mehr als bestens unterhalten, wobei Unterhaltung in diesem Fall vielleicht sogar das falsche Wort ist. „Klammroth“ ließ mich nicht aus seinen Fängen, faszinierte mich, ließ mich jedoch auch seitenweise vor Abscheu tiefer unter die Decke kriechen. In jedem Fall war es ein Roman, der mich 100 % in seinen Bann schlug.
    Ein spannendes Ende und ein mehr sehr interessanter Epilog krönten meinen Ausflug in dieses mir nicht sehr vertraute Genre wirklich hervorragend.



    Das Debüt der Autorin Isa Grimm ist ganz sicher nichts für schwache Nerven. Ein angenehmer Schreibstil, tolle Figuren und eine außergewöhnliche Atmosphäre ließen mich nicht mehr aus seinen Fängen und beim Einschlafen näher an meinen Mann heranrücken ;). Einzig die doch für mich wirklich extreme Brutalität haben mich an diesem Roman doch sehr gestört. Dies ist aber sicher Geschmacksache und kann von mir auch nicht wirklich beurteilt werden.

    Für mich war „Klammroth“ der Horror! Und ich denke, ihr wisst nun, dass ich dies nicht negativ meine !!! Lasst das Licht an, wenn ihr „Klammroth“ lesen werdet!


    ©Nicole Huppertz (the-cinema-in-my-head.blogspot.de)

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