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9. März 2014

REZENSION // Stolperherz - Britta Sabbag


Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Boje); Auflage: Aufl. 2014 (14. Februar 2014)
ISBN-10: 3414823810
ISBN-13: 978-3414823816


    Sanny kann ihr Glück kaum fassen: Ausgerechnet Greg, der coole Bassist der Schulband Crystal, lädt sie ein, bei der letzten Probe vor den Sommerferien dabei zu sein. Doch es kommt noch besser: Die Jungs fragen sie, ob sie Lust hat, die Band auf ihrer Tour zu begleiten. Bisher war Sanny immer nur das unscheinbare Mädchen mit dem Stolperherzen, so genannt, weil sie mit einem Herzfehler geboren wurde. Doch Sanny zögert nicht lange - tischt ihrer Mutter kurzerhand eine Lüge auf und steht am nächsten Morgen pünktlich am Treffpunkt. Und einmal unterwegs beginnt für Sanny die aufregendste Zeit ihres Lebens ...




    „Stolperherz“ war für mich ein richtiges Wohlfühlbuch. Schon nach einigen wenigen Seiten fühlte ich mich in diesem Jugendroman richtig heimisch und war wirklich erfreut darüber, wie schnell mir der Einstieg gelang. Britta Sabbag war mir bisher nur durch „Pinguinwetter“ bekannt und ich war gespannt auf ihre Qualitäten als Jugendbuchautorin. Im Vorfeld wurde ich durch das, wie ich finde, wirklich schöne Cover aufmerksam und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war klar, dass ich diesen Roman lesen muss.
    Mit Sunny schuf sie eine Protagonisten, die man einfach nur lieben muss und so eroberte sie auch im nu mein Leserherz. Obschon durch ihre Krankheit absolut behütet aufgewachsen bricht sie aus dieser „Wattewelt“ aus und geht ihren Weg. Vielleicht fühlte ich mich ihr auch deshalb so verbunden, da ich aus eigener früher Erfahrung das Gefühl kenne, von allen Seiten beschützt zu werden, weil man krank ist …
    Ich war so stolz auf Sunny und verfolgte begeistert, wie sie sich entwickelte und was dieser Roadtrip aus ihr machte.
    Doch nicht nur Sunny war eine toller Charakter dieses Romans, auch die Band und die beiden anderen „Groupies“ wuchsen mir schnell ans Herz. Okay, der ein oder andere vielleicht etwas später, aber manche Menschen brauchen ja auch im wirklichen Leben manchmal etwas länger ;).
    Wenn es für mich einen Kritikpunk gibt, dann ist es wohl der, dass das ein oder andere Verhalten einiger Personen für mich nicht so ganz nachvollziehbar war und ihre „Rolle“ sich ein wenig zu schnell änderte. Aber "Schwamm drüber" das störte meinen Lesegenuss nicht wirklich. Genaueres verrate ich aber nicht, da ich sonst der Geschichte zu sehr vorgreifen würde.
    Ich mochte nicht nur den Schreibstil der Autorin, sondern auch die Grundstimmung dieses Romans. Obschon es an manchen Stellen schon etwas grüblerisch, nahezu tiefsinnig war, ist „Stolperherz“ insgesamt ein wirklich fröhlicher Roman, der mir als Leser das Herz aufgehen ließ. Ich ließ mich ein auf die Tour und entdeckte schöne Dialoge, Romantik, Zweifel und Mut.







    Dass dieser Roman in meinen Augen viel zu schnell beendet war, erübrigt sich zu erwähnen denke ich. Für mich war es eine tolle Reise mit tollen Figuren und einer wirklich gelungenen Story. Es hat Spaß gemacht, Sunny und die Band kennenzulernen und Stück für Stück fast Teil der Geschichte zu werden. Wenn dies einer Autorin gelingt, dann kann es nur ein gutes Buch sein, oder?!
    „Stolperherz“ wird sicher das Herz vieler junger Leser erobern und das der älteren verjüngen. Vielen Dank liebe Britta Sabbag, dass ich für eine kleine Weile wieder 15 sein durfte!




    ©Nicole Huppertz (the-cinema-in-my-head.blogspot.de)

    Von mir gibt es

    4,5 von 5 Bookystars 


























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    Kommentare:

    1. Das klingt wirklich gut.
      Pinguinwetter war ja nicht wirklich meins ;-). Aber das hier ist auch was ganz anderes.

      Liebe Grüße
      Vanessa

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    2. Hi,

      hört sich sehr gut an, das Buch muss auf meine Wuli. :D

      Lg
      Micha

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