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17. März 2014

NOMINIERT FÜR DEN REZISTAR 2014 // LESEN VEBINDET. BÜCHERWELTEN mit "Heiß" von Gerd Schilddorfer




So langsam nähern wir uns der heißen Votingphase. Aber noch habt ihr nicht alle Nominierten gesehen. Heute dabei ist Nicole und ihr Blog "Lesen verbindet. Bücherwelten"
Sie schreibt:
"Lesen verbindet: Bücherwelten ist ein Buchblog, der als Hauptpunkt Rezensionen hat. Dennoch bemühe ich mich, auch AutorInnen vorzustellen, Interviews zu veröffentlichen...
Unterstützt werde ich von meiner Freundin, Floh - durch Rezensionen.
Eigentlich könnte man unsere "Bücherwelten" als Lese-Tagebuch mit Zusatzgedanken beschreiben. ;)"




Und hier die Rezension






Heiß
Titel: Heiß
AutorIn: Gerd Schilddorfer
Verlag: Hoffmann und Campe

Format: Hardcover (gebunden)
Seiten: 669
Erscheinungsdatum: 16.08. 2013
Genre: Krimi / Thriller




Wie beschreibt man ein Buch, das einen so fasziniert hat, das auch
Tage nach dem Lesen noch Atemlosigkeit, Sprachlosigkeit und ein Hauch
von Verwirrung herrscht?



Wie fasst man all die unglaublich vielen
Details, die auf höchsten schreiberischen Niveau ausgeklügelten losen
Handlungsstränge, die am Ende das perfekte Ganze ergeben, zusammen?



Wie findet man die passenden Worte zu einem Buch, das durchaus als Thriller durchgeht, aber ansonsten in keine Schublade passt?




Ein Mord in den entlegenen Weiten des
Hindukuschs.

Zur selben Zeit ein Mord in Berlin, der einher geht mit
einem Raub, der nicht nur seltsam, sondern unnötig erscheint.



Ein Geschäftsmann, der ein Rätsel lösen will- und dabei im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht.



Ein Chief Inspector in Pakistan, der etwas sieht, was er nicht sehen soll- und gnadenlos gejagt wird...

Ein
Kommissar in Berlin, der für einen Running Gag sorgt, der sich durch
das ganze Buch zieht- und trotzdem einen Fall zu lösen hat.



Eine junge Frau in Ägypten, die zu viel weiß, was für sie gefährlich wird.



Geheimdienste, die sich gegenseitig das Leben schwer machen...



Und
dazwischen die beiden "Helden," die nicht nur ein Himmelfahrtskommando
überstehen, sondern auch noch quer durch Europa flüchten müssen, um
aufdecken zu können, was das große Geheimnis ist...





„Heiß“ ist nach „Falsch“ der zweite Thriller von Gerd Schilddorfer  um den Piloten und „alten Haudegen“ John Finch und Major Llewllyn,
Ex-Geheimdienstler- wobei man das Ex nicht allzu ernst nehmen sollte.



„Heiß“
besticht nicht nur durch die altbekannten und geliebten
Hauptprotagonisten John Finch und Major Llewellyn, die sich mal wieder
durch jede Menge Gefahren und unmögliche Situationen kämpfen müssen
- sondern auch durch neue Gesichter, bewährte Freunde, unverhoffte
Begegnungen und vor allem: einen unglaublich intelligenten Plot, der
nicht nur überzeugt, sondern fasziniert:



Wieder einmal gelingt es G. Schilddorfer, viele lose Handlungsstränge
geschickt zu verknüpfen, den Leser auf verschlungene Pfade zu führen,
ihn in ferne Weiten zu entführen, und dazu einladen,unbekannte Kulturen vorzustellen und
die Welt um sich herum zu vergessen..



Besonders erwähnenswert
sind auch die vielen Zitate, Weisheiten und Sinnsprüche, die man
innerhalb des Buches findet, der feine Humor, der Feinsinn, mit der
Dialoge und zwischenmenschliche Beziehungen dargestellt wurden, die
lebendige Darstellung der Schauplätze und Protagonisten und der Verzicht
auf allzu blutige Details oder das Überreizen des Spannungsbogens:



„Heiß“ ist
ein anspruchsvoller, detailreich ausgearbeiteter, intelligenter, auf
höchsten literarischen Niveau verfasster, tiefsinniger Thriller, der
mehr als nur empfehlenswert ist!









Man
merkt es dieser Geschichte an, das sie erzählt werden musste, und mit
sanften Drängen in die Welt getragen werden wollte- bis sie den
geneigten Zuhörer findet, der sie verinnerlicht und in Gedanken sowie im
Herzen weiterträgt, so dass sie nie verstummt, selbst wenn Stille
herrscht.


5/5 Federn
Ich habe "Heiß"
innerhalb einer Leserunde, die vom Autor begleitet wird, lesen dürfen.
Gerd Schilddorfer nimmt sich nicht nur Zeit, auf jeden Beitrag zu
reagieren, offene Fragen zu beantworten, sondern: er nimmt jede/n
einzelne/n Leser/in ernst!

Hierfür und für die Bereitstellung eines Leseexemplars möchte ich mich bei dem Autor von ganzem Herzen bedanken.



© Synic

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