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7. Februar 2014

REZENSION // Zeitkreise 01 - Nichts wird die Dinge ändern - Iris Heerdegen



Broschiert: 469 Seiten
Verlag: Noel (Februar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3942802570
ISBN-13: 978-3942802574


    Es ist wohl einer der verwegensten Träume der Menschheit, in der Zeit reisen zu können, und es gibt sicher Physiker, die versuchen auch diesen Traum zu verwirklichen, und man hat die wohl nicht unberechtigte Angst von den Mächtigen dieser Welt vereinnahmt zu werden denn es wäre eine gefährliche Waffe.Doch zum Glück ist es bisher niemandem gelungen wirklich eine Zeitmaschine zu bauen.Aber was wäre, wenn es doch gelingen würde in der Zeit zu reisen?Welche Gefahren würden wir heraufbeschwören?Wären wir in der Lage, die Geschichte, so wie wir sie kennen zu verändern oder ist so etwas absolut unmöglich?Könnten wir zurückreisen und ein Geheimnis, welches 200 Jahre verborgen war lüften oder könnten wir all die schlimmen Sachen verhindern?Dürften wir das?Andrea, eine junge Frau des 20. Jahrhunderts, in der Zeit verschollen durch den Leichtsinn ihres Verlobten, stolpert mitten hinein in eine verworrene Geschichte, die sie nur durch einen Roman kennt.Sie wird gezwungen sich zu entscheiden, ob sie nur als Beobachter daneben steht oder etwas zu ändern versucht.Doch am Ende muss sie feststellen, dass sie nichts verändern kann.Sie ist die einzige unbekannte Variable in dieser Geschichte, und sie wird mit hineingezogen in den Strudel der Ereignisse, in eine Zeit zu lieben, zu leben und zu sterben....die Geschichte ist erzählt. Nichts wird die Dinge ändern.



    Ja, ich liebe Zeitreiseromane, ihr wisst es ja. Und man muss wirklich ehrlich sein, bei seinem Lieblingsgenre ist man immer sehr skeptisch aber auch besonders kritisch. Zumal es ja schon einige Zeitreiseromane gibt, die ich bereits gelesen habe. Auf den ersten Blick macht der 1. Teil der „Zeitkreise-Reihe“ vielleicht den Eindruck, lediglich ein „Abklatsch“ der wohl den meisten Zeitreise-Fans bekannten Diana Gabaldon Reihe zu sein. Ich kann euch beruhigen – das ist es nicht.
    „Nichts wird die Dinge ändern“ hat seine ganz eigene und wirklich tolle Story...

    Einleitend erzählt Iris Heerdegen im Vorwort kurz über das geschichtsträchtige Glen Coe, dem in Schottland liegenden „Tal der Tränen“ und zum ersten mal fällt der Name Colin Campbell... was es damit auf sich hat, werdet ihr später noch herausfinden...
    Mit dem verwirrenden Verschwinden eines Flugzeugs startet dann die eigentliche Geschichte und wir befinden uns „noch“ im Jahr 1986. Nun kam es mir erst einmal vor, als würde ich mich mitten in einem Krimi befinden verwirrt und gespannt las ich weiter... und diese Spannung, das verrate ich euch jetzt schon, hielt bis zur letzten Seite an.
    Die Autorin hat hier wirklich eine Glanzleistung vollbracht und dem Leser nicht nur die Handlungsorte und Figuren sehr nahe gebracht, sonder auch ein , für mich, sehr realistisches Bild von Schottland gezeichnet, dass mühelos in meinem Kopf Gestalt annahm. Ihr Schreibstil ist, obschon sehr detailreich, durchaus mühelos zu lesen und leicht verständlich. Selbst komplexere Hintergründe und Informationen „verpackt“ sie sehr anschaulich und hebt dadurch die Authentizität dieses Romans deutlich. Ja, es kommt einem wirklich so vor als erleben man selber das harte, kalte Schottland. Ich bin wahrlich kein Experte, doch die Neugier treib mich hin und wieder zu Wikipedia und ich muss sagen, soweit ich das beurteilen kann, wurden die geschichtlichen Ereignisse und Personen sehr gut recherchiert. In jedem Fall wirken die Figuren unglaublich echt und glaubwürdig, und wenn ich mir das Leben im Schottland des 18. Jahrhunderts einmal nicht mit der rosaroten Brille vorstellen würde, dann ganz sicher so, wie Iris Heerdegen es beschrieben hat.
    So sah ich also der Protagonisten Andrea zu, wie sie ihr neues Leben in einer fremden Zeit meisterte, was sie erlebte und ... welchen Einfluss sie nehmen kann.
    Über den Verlauf der Geschichte wird natürlich nicht gespoilert, nur soviel, selten habe ich einen vielschichtigeren Zeitreiseroman gelesen und selten ist dabei die Zeit so schnell vergangen wie bei „Nichts wird die Dinge ändern“





    Dieser Roman hat alles, was man für besten Lesegenuss braucht. Eine spannende, gut recherchierte Geschichte. Tolle Protagonisten, Geheimnisse, die es zu lösen gilt und natürlich Liebe. Ein wirklich empfehlenswerter Roman, der nicht nur Zeitreise-Fans begeistern wird! Iris Heerdegen hat es wirklich geschafft, einen Film in meinem Kopf ablaufen zu lassen, so realistisch, dass man meinen könnte, ich hätte ihn im Kino gesehen...

    ©Nicole Huppertz (the-cinema-in-my-head.blogspot.de)

    Von mir gibt es

    5 von 5 Bookystars 



    Format: Kindle Edition
    Dateigröße: 875 KB
    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 607 Seiten

    und als epub




     


    Die Homepage der Autorin


    Kommentare:

    1. Hm, ziemlich lange Zeitreise, wenn man sich die Seitenzahl anschaut oder?

      Schönes Wochenende und LG..Karin..

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      1. Warum? Weil das Buch mal mehr als 400 Seiten hat? :D Finde ich gar nicht schlecht, denn es werden immer mehr kurze Bücher geschrieben und wenn die Geschichte echt gut ist, dann bin ich immer froh, wenn ich mehr davon haben kann. ♥

        Liebe Grüße
        Sarah

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      2. Hm, genau! Denn ich finde Bücher im Allgemeinen über 600 Seiten einfach heftig zum Lesen. Ist aber meine persönliche Ansicht und Meinung.

        LG..Karin..

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    2. Ich habe dich getaggt: http://buchverliebt.blogspot.de/2014/02/tag-ich-mochte-unbedingt-lesen.html

      Have fun, see you later. :P

      Grüße,
      Sarah

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