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23. Februar 2014

BLOGTOUR "KISSING" von Katrin Bongard - Thema des Tages : Homosexualität


Heute macht die Blogtour zu "Kissing" endlich Station im Cinema. In den Letzten Tagen konntet ihr auf den verschiedenen Blogs schon viele tolle Posts zu den unterschiedlichsten Themen lesen. Ich werde mich heute mit dem Begriff Homosexualität und ein wenig auch mit seiner Geschichte befassen.

Ganz ehrlich, ich habe für diesen Post erst einmal Wikipedia zurate ziehen müssen, um die genau Definition von Homosexualität nennen zu können. Nun kann man entweder vermuten, dass es mit meiner Allgemeinbildung nicht zum Besten steht, oder aber, dass mir die Erklärung einfach völlig gleichgültig ist :)

Wikipedia schreibt:
"Homosexualität bezeichnet je nach Verwendung sowohl gleichgeschlechtliches sexuelles Verhalten, erotisches und romantisches Begehren gegenüber Personen des eigenen Geschlechts als auch darauf aufbauende Identitäten – etwa sich selbst als lesbisch oder schwul zu definieren"

Die Heterosexualität wird folgendermaßen definiert. Hier schreibt Wikipedia:

"Heterosexualität (sehr selten auch Alloiophilie) ist die sexuelle Orientierung, bei der Liebe, Romantik und sexuelles Begehren ausschließlich für Personen des anderen Geschlechts empfunden werden. Das Adjektiv heterosexuell wird auch auf sexuelle Handlungen mit andersgeschlechtlichen Partnern angewendet, wenn die Beteiligten nicht überwiegend heterosexuell sind.
Nicht jeder, der heterosexuelle Erfahrungen hatte, muss zwingend heterosexuell sein. Sexuelle Erfahrungen können– vor allem im Jugendalter– mehr von sexueller Neugier oder von gesellschaftlichen Erwartungen bestimmt sein als von der sexuellen Orientierung. Heterosexuelles Begehren oder Handlungen kann auch gemeinsam mit homosexuellem Begehren oder Handeln vorhanden sein.
Interessant und gleichermaßen traurig finde ich, dass in der Beschreibung zur Homosexualität nicht mit einer Silbe das Wort LIEBE erwähnt wird... , das aber nur mal am Rande."

Umgangssprachlich gilt das Wort Homosexuell sowohl für homosexuelles Verhalten, homosexuelles Begehren und die Sexuelle Identität.
Gleichgeschlechtliche Liebe gibt es seit Zeiten gedenken. In allen Epochen und Gesellschaftsschichten sind Quellen vorhanden die belegen, dass Homosexualität keine „Neuerscheinung“ ist. Die sexuelle Identität als Entwicklung der „modernen Gesellschaft“. Für mich heißt das Ganze im Klartext – schon immer haben die Menschen geliebt, wen immer sie wollten, doch endlich stehen sie auch dazu :) ... und nun können sie es auch.
Ihr seht also, die heute so gelobte „Toleranz“ ist kein wirklicher „Fortschritt“, sondern mehr ein Rückschritt. Denn in der Antike war es eben kein „Tabubruch“ schwul zu sein.

Im Mittelalter galt dann die gleichgeschlechtliche Sexualbeziehung als Sodomie , also pervers und widernatürlich. Diese sogenannte „Unzucht“ endete nicht selten auf dem Scheiterhaufen ...
Im Deutschen Kaiserreich kam es am 1. Januar 1872 durch das Inkrafttreten des Reichsstrafgesetzbuches zum Paragrafen 175. Dieser legte fest, dass homosexuelle Handlungen unter Männern mit Gefängnis zu bestrafen seien. In Einzelfällen auch zudem auch zur Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte, zu dem auch das Wahlrecht zählt. 1929 stimmte der Reichstagsausschuss 1929 für die Abschaffung des Paragrafen 175.
Durch die Nazis wurde er aber 1935 wieder aufgenommen und sogar verschärft. Ein Kuss oder Blickkontakt konnte nun mit bis zu fünf Jahre Haft bestraft werden. Heinrich Himmler ordnete 1940 die Verschleppung aller verurteilten Homosexuellen ins KZ an. Lediglich eine "freiwillige" Kastration konnte dies verhindern ... allerdings wurde diese „Möglichkeit“ nicht lange „geboten“

1994 wurde der Paragraf 175 endgültig aus dem deutschen Strafgesetzbuch gestrichen.

Der eigentliche Begriff Homosexualität wurde 1869 von Karl Maria Benkert , einem österreichisch-ungarischen Schriftsteller erfunden. Dieser Begriff wurde dann Ende des 19. Jahrhunderts von Autoren aus dem Umfeld der modernen Sexualwissenschaft geprägt. Übrigens gab es bis zu diesem Zeitpunkt in keiner Sprache Vokabular zu diesem Thema ... interessant oder? Aber nunja, nur, weil man kein Wort dafür hat, heißt es ja nicht, dass es nicht existiert. Oder was meint ihr :). Wenn ich Hunger habe und ich esse ausreichend, dann bin ich satt. Verdurste ich und trinke ausreichend dann ... aeeehhhhh genau ... auch hier gibt es kein Wort :) …. Nichtsdestotrotz ist mein Durst aber gelöscht, oder? Vielleicht ein banaler Vergleich, aber so ist es nunmal. Homosexualität ist kein „neumodischer“ Kram. Lediglich die Menschen sind ein wenig (sicher noch zu wenig) offener geworden für die gleichgeschlechtliche Liebe / Verlangen.

Homosexualität wurde aus dem Griechischen homo (gleich) und dem Spätlateinischen sexualis (geschlecht) gebildet. Dies führte zunächst zu der irrtümlichen Vermutung, dass es hier nur um eine Bezeichnung für Männer geht, denn auch im Lateinischen gibt es das Wort Homo. Allerdings bedeutet es dort Mann.

Bis heute ist der Begriff „Homosexueller“ deutlich häufiger in Gebrauch als das weibliches Gegenstück „Homosexuelle“. Meist werden homosexuelle Frauen stattdessen mit dem Wort Lesbe bezeichnet. Auch dieser Begriff kommt aus dem griechischen und findet seine Herkunft in der Insel , denn diese beheimatete in der Antike die Frauenliebende Dichterin Sappho).
Homesexuelle Männer werden zumeist Schwuler genannt. Dieser Begriff findet seine Herkunft laut Wikipedia von „schwül– „drückend heiß“, in dieser Bedeutung seit dem 18. Jahrhundert, „schwül“ als Parallelbildung zu „kühl“, oder von „Schwulität“– „Schwierigkeit, Bedrängnis, peinliche Lage“ „

Ja, das hört sich alles sehr wissenschaftlich und kalt an, oder? In meinen Augen beutet das Wort Homosexualität einfach eine Alternative der Liebe und Zuneigung. Zwischen fünf und zehn Prozent der Weltbevölkerung sind homosexuell. Okay – meinetwegen :)
Grundsätzlich sollte es doch völlig egal sein, wen man auswählt, um glücklich zu sein :)
Natürlich sind die Menschen „offener“ geworden. Aber es erstaunt mich immer noch, welcher Rummel daraus gemacht wird, wenn sich wieder einmal jemand outet. Mehr aber noch, dass man dann sogar als mutig bezeichnet wird. Ich fürchte, es wird noch eine Weile dauern, bis es wirklich völlig egal ist, ob man Mann oder Frau liebt. Mir persönlich e es völlig egal, was sich in den Herzen und Schlafzimmern der Menschen abspielt. Hauptsache, sie sind glücklich!




Wie ihr ja sicher in den letzten Tagen schon gesehen habt, gibt es auch etwas zu gewinnen :)

3 x Red Bug Books T-Shirt in Wunschgröße und Farbe
5 x "Kissing" als Taschenbuch
3 x Red Bug Books Orhringe


Mitmachen könnt ihr bis zum 23.02.2014, 23:59 Uhr!
Am 24.02.2014 wird dann auf dem Blog von Red Bug Books ausgelost. Ich drücke euch die Daumen.

Um teilzunehmen hinterlasst mir bitte einfach einen Kommentar mit eurem Namen und verratet mir, wer euer "liebster" Homosexueller ist.
Das kann natürlich euer bester Freund, ein Schauspieler/in, Sportler/in sein. Ich bin gespannt.



Natürlich gibt es auch ein paar Regeln: 
Keine Barauszahlung des Gewinns möglich.
Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis des Erziehungsberechtigten.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Und nun noch einmal die komplette Tour auf einen Blick

14.2.
http://dieseitenfluesterer-unserbuchblog.blogspot.de/

http://www.sarisbuecherwelt.blogspot.de/

15.2.
http://babsleben.blogspot.de

16.2.
http://tinesbuecherwelt.wordpress.com
http://www.vielleserin.de

17.2.
http://lus-buchgefluester.blogspot.de/
http://ka-sas-buchfinder.blogspot.de/


19.2.
http://romanticbookfan.blogspot.de


20.2.
http://www.inas-little-bakery.blogspot.de/
www.Lebensleseliebelust.blogspot.de

21.2.
http://manjasbuchregal.blogspot.de/

http://ka-sas-buchfinder.blogspot.de/

22.2.
http://piasbuecherinsel.blogspot.de/
http://nik75.blogspot.co.at/

23.2.
http://the-cinema-in-my-head.blogspot.de/

http://fairy-book.blogspot.com

24.2.
Red Bug Books Blog
http://www.redbug-culture.com/blog/
Auslosungsposting

Kommentare:

  1. Hallo und guten Morgen,

    liebster Homosexueller, hä? Finde ich persönlich ne komische Fragestellung.

    Denn ich finde, leben und Leben lassen und die sexuelle Ausrichtung ist eine private Sache. Wer sich dazu bekennt O.K., wenn nicht ist es auch nicht schlimm.

    Deshalb habe ich da auch keinen Liebling..bei meinem Mitmenschen empfinde ich es eher als wichtige, seine Einstellung zu bestimmten Thema/Meinung oder auch die Leistungen, die er bringt, egal auf welchem Gebiet.

    LG..Karin..

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  2. Hallo Karin :) Wie du ja vielleicht gelesen hast, teile ich deine Meinung was das "Leben und Leben lassen" angeht zu 100 %. Dennoch gibt es ja wirklich viele Menschen, die sich bereits geoutet haben. Genau deswegen habe ich diese Frage gestellt.... ebeno hätte ich fragen können, wer ist deine liebste deutsche Schauspielerin, wer ist dein liebster Fußballer, wer ist dein liebster blonder Schauspieler. Wäre diese Fragestellung auch komisch? Ich denke nicht :). Und vielleicht ist genau das das Problem. Sobald es um Homosexualität geht, wird alles mit "Fingerspitzen" angefasst um blos nichts falsches zu sagen... dabei sollte es doch eigentlich ganz normal sein :)

    Ich hatte ehrlich gesagt mit einem Kommentar wie diesen gerechnet und bin sehr froh, dass du ihn so früh gepostet hast, so konnte ich gleich Stellung dazu nehmen :)

    Mein liebster Homosexualler ist übriges Guido Maria Kretschmer :), meine liebste blonde Schauspielerin ist
    RENÉE ZELLWEGER und mein liebster Fußballer Torsten Frings ( auch wenn man den kaum noch kennt :) ). Verstehst du was ich meine :)

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  3. Hallo Nicole,

    O.K. habe ich schon verstanden. Aber ich mache meine Einstellung zu meinen Mitmenschen nicht an ihren sexuellen Befindlichkeiten fest.

    Zum Beispiel ob sich jetzt ein Herr Hitzelsberger geoutet hat oder nicht? Wird meine Meinung über ihn nicht ändern, denn in seiner Zeit war er ein gutes Fußballer und nur das zählt für mich.

    Ich muss auch sagen, ich achte einfach auf solche Dinge nicht und kann Dir so diese Frage immer noch nicht beantworten.

    Torsten Frings kenne ich klar, dunkle, längere Haare und immer mit Stirnband waren seine Markenzeichen. Und auch ein gutes Fußballer..

    LG..Karin..

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    1. Da gebe ich dir recht, meine Einstellung ändert es auch nicht :) aber manche sind eben blond, manche weiblich, und andere eben homosexuell :) ich verstehe was du meinst :) und wir sind ja grundsätzlich einer Meinung :) es ist total wurscht :) als Fragealternative, wenn du an dem Gewinnspiel teilnehmen magst kann ich dir anbieten ... Verrate mir, wie das Wetter heute bei dir ist ;) Ganz liebe Grüße Nicole, die froh ist, dass du Torsten Frings kennst :)

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  4. Hallo Nicole,

    O.K. das Wetter ist durchwachsen, mal Sonnenschein, mal Wolken, wenn die Fragestellung ernst gemeint ist..augenzwickern.

    Ich bin Fußballfan und gute Spieler vergisst man auch nicht.

    LG..Karin..

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    1. Natürlich war das ernst gemeint! Ich verstehe was du meinst und akzeptiere deine Einstellung dazu, also muss ich doch eine Alternative finden, um dich nicht von dem Gewinnspiel auszuschließen. Das wäre doch diskriminierend :) und gerade DAS wollen wir doch vermeiden :) Somit bist du also im Lostopf und ich drücke dir die Daumen :)

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    2. O.K. Danke und LG..Karin..

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  5. Hi Nicole,

    toller und sehr informativer Beitrag. Da hat man es endlich mal kompakt, denn wer weiß es so genau ... eigentlich niemand. Die meisten sagen, sie sind tolerant, aber die Gesellschaft ist es noch lange nicht und - wo sind die ganzen Fußballspieler, die Männer lieben? Gerade und diesen Sport ein absolutes Tabu sich zu outen. So gesehen bewundere ich die Männer am meisten, die dafür den Mut haben. Gerade also: Thomas Hitzlsperger.

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  6. Hi,
    wenn man mich fragen würde - "Alloiophilie" klingt für mich wie eine echt fiese Krankheit, ich bin mir nicht sicher, ob man dafür nicht dringend ein Medikament suchen muss.... ;-) Mein "liebster" Homosexueller...puh, das klingt wirklich komisch, weil ich die Menschen meiner Bekanntschaft nicht deshalb mag, weil sie schwul oder lesbisch sind, sondern sie sind Freunde und zufällig auch noch homosexuell. Sehr sympathisch fand ich aber Ellen Pages Outing, wo mir durch ihre Stimme und die Art und Weise, wie sie sich dort erklärt hat, wieder einmal erschreckend deutlich bewusst wurde, dass es eben nicht selbstverständlich ist, dass ein Mensch einfach den Menschen lieben darf, den er liebt, wenn er auch nur ein winziges Bisschen damit gegen den Strom schwimmt. Umso mehr respektiere ich es, wenn jemand sich offen den Anfeindungen aussetzt, in der Hoffnung, damit ein Zeichen zu setzen und etwas zu verändern.
    Liebe Grüße,
    IraWira (LB)

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