Statische Menueleiste rechts zu den Social Medias

29. Dezember 2013

REZENSION // Der beste Sommer überhaupt - Alyson Noël



Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: cbj (10. Juni 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570401880
Originaltitel: Hibiskussommer



    in Roman über die große Liebe – und die Suche nach sich selbst

    Colby hat es gerade geschafft, in Amandas angesagte Clique aufgenommen zu werden. Eigentlich sollte das der beste Sommer überhaupt werden, sogar der supercoole Levi beachtet sie auf einmal. Da schicken sie ihre Eltern zu ihrer verrückten Tante auf eine griechische Insel am Ende der Welt … ohne Internetanschluss! Verzweifelt versucht Colby, Kontakt mit Amanda und Levi zu halten. Alles auf dieser griechischen Insel ist total nervig. Wirklich alles? Auf einer Party lernt sie Yannis kennen, einen gut aussehenden Jungen, der ihr schon auf der Fähre aufgefallen ist. Und auf einmal beginnt dieser schreckliche Sommer doch ganz nett zu werden …

     
    Alyson Noël war mir bereits durch ihre "Evermore-Reihe“ und natürlich die „Soul Seeker“ in guter Erinnerung und da ich für meine ABC-Protagonistenchallenge noch dringend einen Protagonisten mit Y brauchte griff ich zu diesem Roman. Übrigens ist dies die Neuauflage des im Sommer 2011 erschienenen Roman „Hibiskussommer“.
    Schnell las ich mich ein in „Der beste Sommer überhaupt“ und mochte auch hier auf Anhieb wieder den Schreibstil der Autorin. Ich gestehe, ich war über die „Art“ des Schreibstils zunächst ein wenig verwirrt... dazu aber später mehr...
    Weniger mochte ich zu Beginn der Geschichte die Protagonistin Colby. Sie wirkte auf mich einfach zu aufgeblasen und unecht. Gott sei Dank wandelte sich dies aber im Verlauf des Romans und so hab ich sie letztendlich doch in mein Herz schließen können. Ihr zur Seite steht Yannis. Zwischen den beiden entwickelt sich, wie die Kurzbeschreibung ja schon verrät, eine wirklich schöne Liebesgeschichte, die mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zauberte.
    Das Besondere an diesem Roman ist es wohl, dass der Verlauf durch Mails, SMS, Blogposts und Tagebucheinträgen geschrieben wird, die Colby an Familie, Freunde etc. schreibt. Zwar bekommt man so nur Colby Sichtweise der Geschehnisse, andererseits aber auch einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Auf diese Weise versteht man auch, wie Colby wurde, wie sie ist. Wer also vermutet, hier nur Liebesschwärmerreien oder Lobeshymnen auf Yannis zu lesen der irrt, in Hibiskussommer geht es um viel mehr. Colby Ängste und Sorgen und auch das „Erwachsen werden“ finden hier jede Menge Platz und werten diesen Jugendroman auf.
    Aaaaaber... natürlich wird es auch sehr romantisch und ebenso witzig. Ihr seht also, ein rundum- wohlfühl – Paket.
    Die schönen und detaillierten Beschreibungen der Handlungsorte entführten mich für eine Weile in die Sonne Griechenlands und ich muss sagen, ich habe diesen Roman sehr genossen.



    „Der beste Sommer überhaupt“ war für mich ein locker-leicht geschriebener Jugendroman, der aber durchaus mit ein klein wenig Tiefe aufwarten konnte. Romantisch, witzig und eben mal „etwas anders“ geschrieben ist dieser Roman sicher nicht nur als Urlaubslektüre geeignet. Mir hat er sonnige Lesestunden geschenkt.

    ©Nicole Huppertz (the-cinema-in-my-head.blogspot.de)

    Von mir gibt es

    4 von 5 Bookystars 









    Keine Kommentare:

    Kommentar veröffentlichen

    Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...