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29. September 2013

REZENSION // Himmelsfern - Jennifer Benkau



Leseprobe

Gebundene Ausgabe: 495 Seiten
Verlag: Script5 (16. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3839001439
    Noa verliebt sich. Doch ihr bleiben nur zwei Wochen. In zwei Wochen wird der Junge, den sie liebt, dem Menschsein den Rücken kehren, vielleicht für immer. Hat ihre Liebe unter diesen Umständen überhaupt eine Chance? Wird der Schmerz am Ende nicht viel zu groß sein? Doch Noa kennt das Spiel mit dem Feuer - ihre Leidenschaft ist der Tanz mit den brennenden Poi. Wird sie es schaffen, ihre Furcht zu bezwingen, so wie sie bei jedem Training, jedem Auftritt ihre Angst überwindet? Denn sie ist seine einzige Hoffnung ...
     
    Da „Himmelfern“ nicht mein erster Roman von Jennifer Benkau war, überraschte mich natürlich nicht der wirklich schöne Schreibstil. Ich bin immer wieder sehr begeistert davon, wie diese Autorin es schafft, dem Leser nicht nur Bilder durch in den Kopf zu zaubern, sonder eben auch die passende Stimmung für ihre Geschichten zu erzeugen. Ich denke, ich werde nicht die Einzige sein, die diese tolle Art zu schreiben und zu BEschreiben immer wieder aufs Neue begeistert.

    Die Kurzbeschreibung und die ersten Seiten des Romans nehmen meines Erachtens der Geschichte schon ein wenig zuvor. So ist das Ende teilweise schon auf den ersten Seiten ein wenig vorhersehbar ... oder etwa nicht? Diese Frage müsst ihr euch schon selber beantworten und ich werde den Teufel tun, euch dies zu verraten. Nichtsdestotrotz ist aber „der Weg“ zu diesem Ende wirklich toll gelungen. Ich gestehe, ich hatte ein wenig mehr Action erwartet. Was mich zunächst ein wenig enttäuschte, wurde aber dann durch die einfach tolle Atmosphäre des Romans wieder wettgemacht. Im nachhinein finde ich sogar, dass ganz viel Action diesem Roman auch gar nicht gut zu Gesicht gestanden hätte und das Grundgefühl, das man beim Lesen bekommt, einfach ins negative verändert hätte. Es dauerte ein wenig, bis mich die Story vollends gefangen nehmen konnte, aber auch dies passte irgendwie zur Geschichte, sodass ich dies gar nicht unbedingt als Kritikpunkt anführen möchte.

    So genießt man irgendwie vielmehr die düstere und vor allem mysteriöse Geschichte, stellt seine Vermutungen an und lässt sich von Jennifer Benkau auf eine Reise schicken, die mich zumindest immer wieder ins Grübeln brachte. Grund dieser Grübeleien war vor allem Marlon, der männliche Protagonist des Romans. Ihn einzuschätzen viel mir unsagbar schwer. Gehörte er zu den Guten? Oder doch zu den Bösen??? Ich war hin und hergerissen :)
    Hier ist der Autorin eine wirklich tolle und vielschichtige Figur gelungen, die man zurecht als Charakter bezeichnen darf.

    Noa, die Protagonistin, steht Marlon aber in nichts nach und auch hier kann ich nur meinen Hut vor Jennifer Benkau ziehen. Eine mehr als ausgefeilte Figur! Einfach toll!

    Die Geschichte ist, wie bereits erwähnt, verwirrend und doch irgendwie klar. Ein düsteres Buch und doch voller zärtlicher und romantischer Momente. Ich kann wirklich schwer beschreiben, welche Gefühle während des Lesens in mir geweckt wurden und ich will es auch gar nicht weiter versuchen.





    Mir hat „Himmelsfern“ wirklich sehr gut gefallen und ich möchte euch diesen Roman wirklich ans Herz legen. Auch wenn die Idee nicht absolut neu ist, so wurde sie in jedem Fall wahnsinnig gut umgesetzt. „Himmelfern“ lebt nicht nur durch die Worte, die uns Jennifer Benkau schenkt, sondern vor allem durch die Stimmung, in die man unweigerlich versetzt wird.....


    ©Nicole Huppertz (the-cinema-in-my-head.blogspot.de)

    Von mir gibt es
    4,5 von 5 Bookystars 




    Homepage der Autorin




    Kommentare:

    1. Ja, dazu hat es schon eine nette Blogtour gegeben. Und bei mir hat es schon einen Platz auf der WuLi.

      Schönen Sonntag und LG..Karin..

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    2. Also irgendwie irritiert mich Deine Rezi total .. der Inhalt ist definitiv nicht der von diesem Buch .... irgendwie hast Du da glaube ich zwei Bücher durcheinandergewürfelt?

      Und bei weitere Infos zum Buch ist irgendwie auch nichts?

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    3. "verwirrend und doch irgendwie klar" das trifft es wirklich auf den Punkt ;)
      Mir hat die Geschichte total gefallen, trotz so manchem Kritikpunkt und am Ende habe ich echt nur noch geheult.

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