Statische Menueleiste rechts zu den Social Medias

10. August 2013

REZENSION // So nah und doch so fern - Ann Brashares



Leseprobe

Broschiert: 368 Seiten
Verlag: carl's books (10. Juni 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570585174
ISBN-13: 978-3570585177
Originaltitel: My Name is Memory
    Die Geschichte einer großen Liebe jenseits von Zeit und Raum

    Nur ganz wenige Menschen verfügen über die Gabe, sich an ihre früheren Leben zu erinnern. Daniel ist einer von ihnen. Sein Gedächtnis reicht viele Jahrhunderte, viele Leben zurück – und er erinnert sich an eine junge Frau, die er einst unglücklich geliebt hat. Nach jeder Rückkehr in eine neue Existenz begibt er sich auf die Suche nach ihr, bis er im heutigen Virginia auf Lucy trifft. In ihr erkennt er seine schicksalhafte Liebe wieder. Für Lucy aber ist Daniel ein völlig Fremder, auch wenn sie sich auf unheimliche Weise zu ihm hingezogen fühlt. Und beide ahnen nicht, dass ein dunkler Schatten aus der Vergangenheit ihre gemeinsame Zukunft bedroht.
    Ergreifend erzählt Ann Brashares die Geschichte einer magischen Liebe, die alle Zeit und Widerstände überdauert, und eröffnet dabei einen ganz eigenen, faszinierenden Blick auf Tod und Wiedergeburt.

     
    Es war ganz sicher das Thema des Romans dass mich darauf aufmerksam machte und mir gleich sagte : DAS muss ich lesen. Ich mag das Thema Wiedergeburt und war sehr gespannt darauf, wie Ann Brashares dies erzählen und umsetzen würde. Zunächst war ich ein wenig verwirrt über den Aufbau des Romans. Was ich damit meine sind die kapitelweisen Rückblicke in Daniels vergangene Leben. Aus welchem Grund auch immer hatte ich mich auf eine fortlaufende Geschichte eingestellt, die durchaus ihre Rückblicke haben würde, so war es aber hier dann doch nicht.
    Von Beginn an gehen wir mit Daniel zurück in seine vergangenen Leben und die Orte, in denen er sie verbrachte. Durchaus interessant und auf diese Weise erfährt man wirklich eine Menge über Daniels Charakter und lernt ihn zu verstehen. Diese Kapitel wechseln sich meist mit denen ab, die im hier und jetzt spielen und in denen Daniel versucht, Lucy erneut für sich zu gewinnen oder aber wir bekommen Einblick in Lucy derzeitiges Leben.
    Diese „Aufteilung“ war für meinen Geschmack ein wenig unglücklich gewählt und erschwerte mir nicht nur den Einstieg in die Geschichte, sondern machte „So nah und doch so fern“ allgemein für mich recht schwer lesbar. Ich fand einfach keinen harmonischen „Leserythmus“ und wurde irgendwie immer wieder im Lesefluss unterbrochen. Die Rückblicke als solches waren natürlich wichtig und insgesamt auch interessant und spannend, hier hätte ich mir aber eine andere Lösung erhofft.
    Die Protagonisten gefielen mir recht gut, allerdings fehlte mir auch hier irgendwie das letzte Quäntchen „Nähe“ um den Funken vollkommen überspringen zu lassen Es ist schwierig zu beschreiben, ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.
    Die Story hat mir sehr gut gefallen und vor allem fand ich es schön, dass man nicht lange nach dem Grund seiner Wiedergeburt suchen musste. Erzählt wird jedes Kapitel wie oben schon angedeutet, entweder aus Daniels oder aus Lucys Sicht, was mir gut gefallen hat. So wurden die „Kapitelsprünge“ doch ein wenig gemildert und man wusste gleich, ohne in der Kapitelüberschrift nachzulesen“ , an wessen Seite man sich gerade befindet.
    Was mir gut gefallen hat war der Spannungsaufbau, der der Autorin wirklich gut gelungen ist. Auch wenn so manches vorhersehbar war konnte mich Ann Brashares dennoch hin und wieder überraschen. Wenn ich auch mit dem Schluß des Romans nicht wirklich „zufrieden“ war so ist es dennoch ein passendes Ende das diesen Roman krönt. Vielleicht wird es ja nochmal eine Fortsetzung geben ;).
    Die Spannung war es wohl, die mich doch dazu brachte, diesen Roman bis zur letzten Seite zu lesen, denn obschon ich ihn irgendwie „anstrengend“ fand konnte ich ihn dann doch nicht aus der Hand legen. Ich musste einfach noch mehr über Daniels vergangene Leben erfahren und wissen, wie es mit den beiden weiter gehen wird.
    Der Schreibstil ist sehr bildlich und Ann Brashares schaffte es, mir die Gefühle und Gedanken der Protagonisten nahe zu bringen. Auch die Liebesgeschichte als solches gefällt mir wirklich gut.



    Ich bin ein wenig zwiegespalten was diesen Roman angeht. Einerseits fand ich die Story wirklich sehr schön, andererseits den Aufbau ein wenig unglücklich. Dennoch ist „So nah und doch so fern“ ein Roman, den es zu lesen lohnt. Nicht unbedingt einfach mal so „nebenbei“ aber die Geschichte von Daniel und Lucy ist es wert, dass man ihr seine Aufmerksamkeit schenkt. Wie ihr seht, es war nicht die Geschichte, die mich ein wenig enttäuschte sonder einzig und alleine die Art, wie sie erzählt wurde. Vielleicht liegt euch aber dieser Stil besser...


    ©Nicole Huppertz (the-cinema-in-my-head.blogspot.de)

    Von mir gibt es
    3 von 5 Bookystars 





    Homepage der Autorin
    Die Autorin auf Twitter
    Die Bücher auf Facebook



    Kommentare:

    1. Hmm, sehr schade, der Inhalt sprach mich auch sofort an, aber was Du erzählst, hält mich nun doch davon ab. Danke für die ehrlichen Worte!

      AntwortenLöschen
    2. Hm das klingt nicht allzu dolle :D Da es nicht mein Genre ist, ich aber gerne mal über den Tellerrand schaue, stand das sogar auf meiner Wishlist >.<" Aber das klingt genau nach den dingen, die ich >nicht< mag :D <3

      AntwortenLöschen
    3. Ich kannte das Buch noch gar nicht, hab es aber gleich mal auf meinen Wunschzettel gesetzt, weil es irgendwie doch interessant klingt... ;) Irgendwann werde ich es also auf jeden Fall noch lesen. :) Mal schauen, ob ich dann deine Kritkpunkte nachvollziehen kann... ;)

      Liebe Grüße, Selina

      AntwortenLöschen
    4. Hallo Nicole,

      Wiedergeburt, ich weiß jetzt ja nicht so recht...
      Vielleicht bringt ein anderer Blogger dazu noch etwas heraus und dann schaue ich mal.

      LG..Karin..

      AntwortenLöschen

    Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...