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2. August 2013

REZENSION // Make new Memory - René Grandjean


LESEPROBE

Taschenbuch: 178 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (13. Mai 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1484839137
Nori Greth kehrt zurück. Rückwärts durch die Zeit ins Jahr 1985. Wieder dreizehn bekommt er die Chance, seine Kindheit erneut zu erleben. Ihm bleibt eine Woche, um den verheerenden Bombenanschlag auf das Live Aid Festival zu verhindern – das Konzertereignis der Achtziger, mit dem der Tod seines Vaters eng verknüpft ist. Und es wird schwieriger als gedacht, sich nicht in der eigenen Kindheit zu verlieren. Denn Nori hat etwas mitgebracht aus der Zukunft: sich selbst.

„Ein ungewöhnliches Buch! Ein ungewöhnlicher Autor!“
(Rainer Wekwerth – Autor von „Das Labyrinth erwacht“)
 

Ein Gespräch mit Dr. Braun, dem Arzt einer psychiatrischen Anstalt eröffnet diese, aus Sicht des Protagonisten Nori erzählte, Geschichte. Wir befinden uns im Jahre 1985 und was uns Nori berichtet, sind die Ereignisse, die sich nach seiner Reise aus der Zukunft, zurück in seine Kindheit, ereigneten.
Gleich auf den ersten Seiten erfährt man auch den Grund dieser „Reise“. Nori hat eine „Mission“. Er soll den furchtbaren Bombenanschlag auf das Live Aid Festival verhindern – dazu hat er nur eine Woche Zeit. Ebenso wichtig ist es aber auch, das Leben seines Vaters zu retten, der in Noris „vergangener“ Jugend bei Autounfall ums Leben kam. Für diesen Tod gibt sich Nori bis heute die Schuld.
Auf den ersten Seiten begann aber auch meine ganz persönliche Reise in die Vergangenheit und dies zauberte mir gleich ein Lächeln aufs Gesicht. 1985, da war ich 12 Jahre alt und somit genau 1 Jahr jünger als Nori. „Bei der Macht von Grayskull“! Ja, ich weiß, die meisten von euch werden mit diesem Satz nicht viel anfangen können, vor meinem geistigen Auge tauchte aber sofort der muskelbepackte, blonde He-Man und seine She-Ra, Princess of Power, auf. Ich war jedenfalls spätestens nach diesem Satz „Back to the 80´s“ :)
René Grandjeans Schreibstil ist angenehm. Die meist sehr kurzen verwendeten Sätze geben dem Roman einen Touch von Tatsachenbericht, was der Story sehr zugute kommt. Er beschreibt bildlich und authentisch und zumindest ich konnte mich extrem gut in die Geschichte hinein versetzen.
Der Soundtrack dieses Romans war für mich ebenfalls ein Rückblick in meine eigene Jugend und so kam es, dass während des gesamten Romans immer das ein oder andere Lied in meinem Kopf herum spukte. Lieder, die ich ewig nicht mehr gehört hatte und über die ich mich sehr freute, dass ich mich so wieder einmal daran erinnerte.
Die Figuren in diesem Roman brachten mich zum schmunzeln, denn den ein oder anderen fand auch ich in meiner ehemaligen Klasse wieder ... Wer kennt sie nicht, die Außenseiter, die „coolen Typen, die braven Mädchen.
Der Autor hat an viele Kleinigkeiten gedacht, um diesen Roman so realistisch wie möglich wirken zu lassen. Selbst die von ihm beschriebene TV-Werbung löste in mir gleich die passenden Bilder aus.
Der Aufbau des Romans ist, wie ich finde, gut gelungen. Der größte Teil des Romans ist Noris Bericht und so vergisst man hin und wieder leicht, dass all diese Dinge bereits geschehen sind.
Kurze Unterbrechungen durch das Gespräch mit besagtem Arzt unterbrochen und macht so auch immer wieder deutlich, worum es eigentlich geht und auch kleinere Erinnerungen und Vergleiche in sein eigentliches, zukünftiges Leben zeigten mir immer wieder, dass es sich hier um einen Zeitreiseroman handelte.

Zum Ende hin geht es dann erst um seine eigentliche Mission. Der „Showdown“ vor dem „Showdown“ lief eigentlich ein wenig glatter und unspektakulärer ab, als ich es erwartet hätte und ein wenig Enttäuschung machte sich bei mir breit ... bis ... ja ... bis ich den Epilog gelesen habe :)
Hier setzt René Grandjean noch einen drauf und gibt „Make new Memory“ ein ganz unerwartetes Ende. Ganz ehrlich, ich traute meinen Augen nicht :) und als ich mich gefangen hatte und glaubte, nun Bescheid zu wissen ... las ich die letzten Sätze ... DAS müsst ihr aber selber herausfinden ...






Die Details und das wirklich tolle Ende dieses Romans führten mich nicht nur auf meine ganz persönliche Reise in die Vergangenheit, sondern machten „Make new Memory“ für mich zu einem wirklichen und vor allem überraschenden Lesegenuss. Überraschend nicht deshalb, weil ich dem Autor das etwas nicht zugetraut hätte, sondern... Nein, das müsst ihr selber lesen.
Ich gebe Rainer Wekwerth recht der zu diesem Roman sagt: “Ein ungewöhnliches Buch!“ und das Cinema sagt: Ein tolles Buch!




Von mir gibt es

 5 von 5 Bookystars 










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