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22. März 2013

REZENSION // Dance of Shadows 01- Tanz der Dämonen - Yelena Black


LESEPROBE

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: bloomoon; Auflage: 1. (5. Februar 2013)
ISBN-10: 3760799140
Vom Hersteller empfohlenes Alter:          14 - 17 Jahre
Die New Yorker Ballettakademie verheißt die Erfüllung aller Träume. Für die junge Vanessa wird sie jedoch zum absoluten Albtraum, als sie ein dunkles Geheimnis entdeckt: Ihr eigenwilliger Tanzstil und eine bestimmte Schrittkombination öffnen das Tor in eine dämonische Welt! Ein Tor, das besser verschlossen bleibt ... --- Mit jemandem zu tanzen ist ein Akt des Vertrauens. Elegant und intim, ist man nah genug um sich zu küssen, nah genug, um den Herzschlag des anderen zu spüren. Aber für Vanessa ist tanzen tödlich und sie muss darauf Acht geben, wem sie ihr Vertrauen schenkt ... Vanessa Adler besucht eine Elite-Ballettschule dieselbe, in der auch ihre ältere Schwester Margret vor ihrem Verschwinden eingeschrieben war. Vanessa hat das Gefühl, dass sie den Ruhm und den Glanz ihrer Schwester niemals erreichen kann. Aber mit ihrem unwahrscheinlich roten Haar, ihrer hellen Haut, entwickelt sie eine äußerst anziehende Wirkung beim Tanzen und sie selbst verliert sich in der Musik, ihr Atem und die Welt um sie herum verwandeln sich. Bald schon zieht sie die Aufmerksamkeit dreier Männer auf sich: des herausragenden Zep, des geheimnisvollen Josh und des großen, rätselhaften Choreographen Joseph Zhalkovsky. Als Joseph sie einlädt, im Feuervogel mitzutanzen, hat sie keine Ahnung, in welche Gefahr sie sich damit begibt. Welche Kräfte dadurch freigesetzt werden ...
 


Die Geschichte hörte sich für mich laut Klappentext wirklich spannend und interessant an, mein erster Kritikpunkt ist aber, dass der Verlauf der Geschichte doch sehr vorhersehbar war. So verliert sie natürlich extrem an Spannung. Insgesamt wurden mir auch zu viele Fragen nur vage oder gar nicht beantwortet und das störte meinen Lesefluss doch sehr. Ich war so gespannt auf diese Story, denn sie erschien mir wirklich neu und interessant. Die Story beginnt auch eigentlich gut, doch schon nach wenigen Seiten fehlte mir das „gewisse Etwas“. Stellenweise dümpelt die Story vor sich hin, dann wiederum ging plötzlich alles hopphopp Yelena Black jagte regelrecht durch die Geschichte. Genau an diesen Stellen war es dann aber nicht einfach nur temporeich, was für einen spannenden Roman ja nicht negativ ist, sondern nachlässig in den Erklärungen. Es wirkte einfach übereilt. So recht konnte sich bei mir leider keine andauernde Spannung aufbauen. Nichtsdestotrotz ist es eine gute Geschichte und der Handlungsverlauf, trotz deiner Schwächen, durchaus interessant. Meiner Meinung nach wurde das Potenzial des Romans aber nicht annähernd genutzt.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Schön locker und leicht und somit flüssig zu lesen. Über die „Ballettsprache“ bin ich als Laie ein wenig gestolpert, habe es aber einfach so hingenommen und versucht, mir aus den Fachbegriffen die Bedeutung zusammenzureimen. Ein kleines „Glossar“ wäre vielleicht ein netter Bonus gewesen.

Die Protagonistin ist zwar in ihrem Handeln und auch ihrem Charakter recht vielseitig, wirkt auf mich aber irgendwie blass und unscheinbar. Schade, gerade in dieser Story hatte ich eine „besondere“ Protagonistin erwartet. Irgendwie außergewöhnlicher … Gleiches gilt für die männlichen Protagonisten. Auch hier muss ich sagen, dass ich wirklich enttäuscht war. Zusammengefasst könnte ich sagen, dass ich es hier mit Charakteren zu tun hatte, die mich irgendwie nicht berührten und somit wohl auch nicht lange in meinem Gedächtnis bleiben werden.

Diesen Roman einem Genre zuzuordnen ist für mich denkbar schwer. Als Fantasythriller würde ich diesen Roman nicht bezeichnen. Zwar sind beide Anteile durchaus vorhanden, aus genannten Gründen kam für mich aber nicht die Spannung auf, die ich von einem Thriller erwarte. Und auch eine Liebesgeschichte ist es nicht. Diese findet man zwar ebenso in „Dance of Shadows“ ist aber auch nicht übermäßig dominant. Ich würde sagen, ich nenne es am besten einfach Jugendfantasyroman.

Das Ende wurde so gestaltet, dass die Geschichte zwar halbwegs befriedigend geschlossen wurde, jedoch spürt man, dass es weitere Teile geben wird. Auf einen üblen Cliffhanger wurde aber verzichtet, was mir wirklich positiv aufgefallen ist.

Der Auftakt dieser neuen Trilogie war für mich ein wenig enttäuschend. Da wäre wohl vielmehr drin gewesen. Erst im letzten Drittel wurde es wirklich spannend und diese Spannung lässt mich hoffen, dass der 2. Teil deutlich besser werden wird.







Ein Highlight war „Dance of Shadows“ für mich leider nicht. Der Auftakt dieser Trilogie hat zwar eine gute Story, die Umsetzung hat mir an einigen Stellen aber nicht wirklich gut gefallen. Bleibt zu hoffen, dass die nächsten Teile sich noch steigern können




Von mir gibt es

3 von 5 Bookystars 


 



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Kommentare:

  1. Das habe ich jetzt schon bei echt vielen gelesen, dass sie nicht so begeistert sind. Kann vollkommen nachvollziehen was dich gesört hat. Genau das würde mich auch stören, also lasse ich gleich die Finger vom Buch.
    Danke dir für deine schöne ausführliche Rezension.

    Liebe Grüße
    Vanessa

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  2. Hmmm... lesen - nicht lesen - lesen - nicht lesen? Von fast allen hört man so die gleiche Meinung wie deine, aber irgendwie klingt das Buch so interessant und die Leseprobe hat mir eigentlich auch gut gefallen...
    Hmm, ich denke ich werd das Buch trotz der Kritik lesen :)
    Schöne Rezi! :)

    Liebe Grüße
    Chrisi

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    1. Geb dem Buch eine Chance, du weisst doch, die Geschmäcker sind verschieden :)

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  3. Ja, eines der wirklich mal polarisiert Bücher schlecht hin...wie Chrisi so schön schreibt..lesen..nicht lesen usw.

    Mal schauen..

    LG..Karin..

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  4. Bin genau der gleichen Meinung, habe auch gerade ewig an der Rezension gesessen, da ich nicht wusste, wie ich die schreiben sollte. Es sind so viele Punkte, die einen stören, andererseits hat das Buch doch einige gute Seiten. Hier muss man sich wohl einfach auf das eigene Gefühl verlassen, ob man es lesen will oder nicht - meiner Meinung nach verpasst man nichts Großartiges =)

    LG Simone

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    1. Yep, seh ich auch so... es ist okay aber ich würde nicht trauern, wenn ich es verpasst hätte

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