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2. Januar 2012

REZENSION - Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch

Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2012)
ISBN-13: 978-3423213417
Originaltitel: Rivers of London (Gollancz, London)

Kurzbeschreibung:
Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand.

Meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung des Romans ist hier wirklich in Ordnung. Die groben Eckdaten werden genannt, ohne allerdings zu viel von der eigentlichen Geschichte zu verraten. Ich hasse es, wenn ich nach dem Klappentext schon den gesamten Inhalt kenne :(. In der Regel bin ich kein wirklicher Krimi-Fan, dennoch interessierte mich diesmal die Verbindung aus Krimi und Fantasy irgendwie und die Leseprobe gefiel mir so gut, dass ich beschloss, diesen Roman zu lesen. Die Tatsache, dass eine meiner Lieblingsautorinnen , Diana Gabaldon über diesen Roman schrieb »So stellt man es sich vor, wenn Harry Potter erwachsen geworden und zu den Bobbies gegangen wäre. Eine einzige große, witzige, phantasievolle Kapriole.« (siehe Cover), bestärkte mich in meiner Entscheidung natürlich. Das schon einmal vorweg, es hat mir wirklich nicht Leid getan.
„Die Flüsse von London“ ist in der tat ein Krimi, der aber unglaublich schön mit seinen Fantasy-Elementen verwoben ist. Ben Aaronovitch schreibt wunderbar flüssig und spritzig. Es fällt nicht schwer, in die Geschichte rein zu finden und mühelos fliegen die Seiten nur so vorbei. Es ist wohl die Mischung aus Leichtigkeit, Spannung und tollem Humor, die diesen Roman irgendwie für jeden zugänglich und interessant macht. Mit Witz und Ironie hat er dem Protagonisten, Peter Grant, aber auch allen anderen "Nebendarstellern" Leben eingehaucht und vermittelt so das Gefühl, sie alle schon längst zu kennen. Für mich war keine der Figuren einfach nur 08/15. Sie waren alle irgendwie besonders... jeder auf seine Art verrückt, verschroben oder... naja, einfach anders!
Der Autor, der  unter anderem auch die Drehbücher zu der englischen Kult-Serie ›Doctor Who‹ verfasste, hat auch den "Fantasy-Figuren" sehr viel Charakter geschenkt und eine, für mich, völlig neue "Spezies" genutzt. Zeitweise ist die Geschichte regelrecht märchenhaft. So erlebt man nicht nur Geister oder Vampire die sich in London tummeln sondern nimmt auch Teil am "Krieg" Themsegott und Themsegöttin ... einfach herrlich.
Die Dialoge haben mich oftmals zum schmunzeln gebracht und die Story als solches ist meines Erachtens sehr gut gelungen. Auch die Handlungsorte sind detailliert und wunderbar bildlich beschrieben, was mich aber nicht wunderte, denn Ben Aarovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort.
Der Roman hat alles was nötig ist, um dem Leser ein paar schöne Stunden zu bescheren... und wer recht schnell glaubt, den Fall gelöst zu haben ... nun, erstmal abwarten :)
Mir hat mein Ausflug ins Fantasy-Krimi-Genre wirklich gut gefallen und ich kann diesen gelungen Auftakt zu einer Reihe rund um Peter Grant nur empfehlen... nicht nur Krimi-Fans !


Von mir gibt es

5 von 5 Bookystars



Vielen Dank an dtv für dieses Rezensionsexemplar


1 Kommentar:

  1. Hey,

    ich würde dich gerne zum Versatile Blogger Award nominieren und würde mich freuen wenn du auch mitmachen würdest. Alle Infos gibt es auf meinem Blog: http// ilys-buecherblog.blogspot.de

    LG Ilona

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