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8. Januar 2012

11 Fragen an C.M. Singer

Wieder  mal ist es Zeit für ein Autoreninterview. Und heute freue ich mich ganz besonders darüber, dass es mal wieder eine deutsche Autorin ist, die so nett war, mir meine Fragen zu beantworten.
Bereits gestern konntet ihr meine Rezension zu ihrem Debütroman "... und der Preis ist dein Leben 01. Mächtiger als der Tod" lesen und unschwer erkennen, dass ich total begeistert war. Aber nicht nur ihre Romane sind toll :) durch dieses Interview hatte ich die Gelegenheit, C. M. Singer ein wenig kennen zu lernen, zumindest virtuell :), und ich muss sagen, sie ist totaaaaaaaaaaal nett!

Geboren wurde die "Hobbyautorin", wie sie sich selber beschreibt, am 31.08.1974 in München. Seit 3,5 Jahren hat sie "ihre innere Feder" entdeckt. Sie liebt es zu reisen und entspannt gerne mit guten Büchern, Musik und Filmen und ist immer auf der Suche nach kulinarischen Entdeckungen. Auf ihrer Autorenhomepage und auch in ihrem Facebookprofil findet man einen tollen Text:
"A pencil and a dream can take you anywhere"
Auf die Frage, woher dieses wunderschöne Zitat stammt, erzählte sie mir, dass dies auf einem Notizbuch stand, dass ihr eine Freundin  schenkte als sie zu Schreiben begann...


So, nun aber endlich zum Interview

CINEMA IN MY HEAD PROUDLY PRESENTS

11 FRAGEN AN ..... C.M. Singer

Woher kam die Idee zur Trilogie "...und der Preis ist dein Leben"
C.M. Singer : Eigentlich würde ich jetzt gerne eine Anekdote präsentieren, in der ich einen wesentlichen Teil des Plots geträumt und dann aufgeschrieben habe, beziehungsweise eine plötzliche, musengeküsste Eingebung hatte.
Bei mir hat der Blitz leider nicht ganz schillernd, dafür aber genauso tief eingeschlagen:
Vor drei Jahren war ich Mitglied einer Paranormal-Romance Gruppe auf Goodreads.com. Einige der Mädels dort haben geschrieben, hauptsächlich Fanfiction. Und irgendwann kamen wir auf die Idee, einen Schreibwettbewerb zu veranstalten, an dem ich auch teilnehmen wolte.
Da mich Geistergeschichten schon immer in ihren Bann geschlagen haben und ich das Vampirthema nicht überstrapazieren wollte, war klar, in welche Richtung es gehen sollte. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als eine Kurzgeschichte geplant. Dass es am Ende zu einer Trilogie reichen würde, war auch für mich eine ziemliche Überraschung. Thematisch habe ich all das verarbeitet, was mich persönlich seit meiner Jugend fasziniert: Magie, Paranormales und Kulte. Schicksalshafte Liebe und Freundschaft. Und natürlich die gute alte Murder Mystery.


In welcher Umgebung schreibst Du am liebsten?
C.M. Singer: Am allerliebsten auf meinem Balkon. Nachbarn haben mich dort schon um drei Uhr in der Früh im blauen Schein meines Laptops sitzen gesehen und sich nicht schlecht gewundert. Das muss ziemlich gespenstisch ausgesehen haben :) Wenn es aber zu kalt ist für den Balkon, schreibe ich ganz gemütlich auf meiner Couch.


Wie sieht der Arbeitsalltag für Dich als Schriftstellerin aus?
C.M. Singer: Oh, ich wünschte, es gäbe diesen „Arbeitsalltag als Schriftstellerin“. Aber soweit bin ich leider noch lange nicht. Die Miete zahlt mein regulärer Job als Marketing Managerin. Schreiben ist im Moment noch ein sehr lieb gewonnenes und intensiv gepflegtes Hobby, das sehr viel Freizeit in Anspruch nimmt. Konkret bedeutet das, geschrieben wird in der Regel am Wochenende und im Urlaub, und manchmal, wenn ich mitten in einer spannenden Szene stecke, auch unter der Woche bis spät Nachts.


Was war es für ein Gefühl, das erste Exemplar des eigenen Buches in den Händen zu halten?
C.M. Singer: Ein irres, regelrecht surreales Gefühl. Und irgendwie losgelöst von dem Manuskript, mit dem ich Hunderte von Stunden verbracht habe. Als wäre es etwas vollkommen neues und eigenständiges.


Wie würdest Du dich selber mit 3 Worten beschreiben?
C.M. Singer: Hummeln. Im. Hintern.


Hattest Du Einfluss auf das Cover?
C.M. Singer: Kann man so sagen, ja :)
Ich hatte das Cover für Band 1 schon fertig gestaltet (ich komme ja beruflich aus der Ecke) und habe es dem Verlag vorgelegt. Als Ideengeber, sozusagen. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie es nehmen werden. Aber AAVAA gefiel es, so dass sie es übernommen haben und ich auch die anderen beiden nach meinen eigenen Vorstellungen gestalten durfte. So hatte jeder etwas davon: Der Verlag hat das Geld für den Layouter gespart, und ich durfte mich austoben. Nur leider kann ich es nun nicht mehr auf den Verlag schieben, wenn jemandem das Cover nicht gefällt ;)
Anmerkung von Cinema in my head: Gibt es wirklich Leute, denen dein Cover nicht gefällt? *gg*

 
Wie sieht ein perfekter Tag für Dich aus?
C.M. Singer: Ein perfekter Tag ist ein Tag ohne Stress und Verpflichtungen, mit guten Gesprächen, leckerem Essen und der Gelegenheit, etwas neues und aufregendes zu erleben und trotzdem genug Zeit, Ruhe und Muse, um zu schreiben.


Was ist Dein größter Albtraum?
C.M. Singer: Durch Krankheit oder einen Unfall zum Pflegefall zu werden.


Welche Musik magst Du/ inspiriert Dich?
C.M. Singer: Musik ist generell wahnsinnig wichtig für mich. Die richtige Musik kann meine Emotionen, meine Stimmung unterstreichen, aber auch komplett verändern. Wenn möglich, läuft bei mir immer Musik, auch in der Arbeit und vor allem beim Schreiben.
Mein Ordner „Writing Songs“ umfasst im Moment über zweihundert Titel. Darunter findet sich so ziemlich jede Richtung und jedes Tempo. Querbeet von Brit-Pop über Classic Rock bis hin zu Instrumental, Oldies und Filmmusik.
Was ich allerdings nicht mag ist Rap/Hip-Hop, Techno und Metal.

 
Wie lange hat es gedauert, Dein allererstes Buch an einen Verlag zu bringen?
C.M. Singer: Ziemlich genau neun Monate. Man könnte sagen, es war eine harte Geburt ;)
Natürlich habe ich es zuerst bei den einschlägig bekannten Verlagen versucht , von denen viele gar nicht, und die meisten mit einer nichtssagenden Standardabsage geantwortet haben. Schließlich wurden die angeschriebenen Verlage immer kleiner und die Absagen immer konkreter. Einige Verlage haben mir geschrieben, dass Ihnen das Konzept und die Schreibe zwar generell gefallen, das Manuskript für ein Erstlingswerk aber viiiiiiel zu umfangreich wäre und sie dieses Risiko nicht eingehen könnten.
AAVAA war der erste Verlag, der auf die Idee kam, aus dem Manuskript drei Bände zu machen …


Welches Buch, außer Deiner eigenen natürlich, hättest Du selber gerne geschrieben?
C.M. Singer: Harry Potter und Twilight wäre jetzt zu naheliegend, oder?
Nein, ich sage „Interview mit einem Vampir“. Das Buch war damals ein Meilenstein in der Vampirliteratur, es hat die ganze Szene umgekrempelt. Dank Anne Rice sind Vampire wieder salonfähig geworden. Und es wurde mit Brad Pitt verfilmt :)


Wie schon erwähnt ist die "... und der Preis ist dein Leben-Trilogie" ihr Debüt aber ich darf verraten, dass sie derzeit an der Fortsetzung schreibt - Arbeitstitel: "...und der Preis ist deine Seele".

Ausserdem findet ihr auf ihrer Homepage noch eine Reihe Kurzgeschichten, die an die Bücher anschließen.

Liebe C. M. Singer,

es war mir eine Freude, deine Romane zu lesen und ich danke Dir sehr, dass Du dir die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten. Auf die Fortsetzung bin ich schon sehr gespannt... und denk dran :). In deinen ersten Bestseller hätte ich gerne ein Autogramm!

Liebe Grüße

Nicole


So, und wer glaubt, das war´s, der sollte die Augen auf halten... denn es folgt noch ..... noe, ich sags nicht.... abwarten :)

















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