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23. August 2011

REZENSION // Der Ring der McCallums von Christopher Ross

Kurzbeschreibung
Katie erkennt, dass sie schon einmal im 14. Jahrhundert gelebt hat: Als Catherine McCallum und Tochter eines einflussreichen Earls verliebte sie sich in einen geheimnisvollen Tempelritter. Doch dem "Ritter Christi" ist es verboten, eine Frau zu lieben, und als er verdächtigt wird, den magischen Ring ihres Vaters gestohlen zu haben, muss er fliehen. Dennoch folgt Catherine ihm in die Highlands auf eine gefährliche Reise ins Land eines verfeindeten Clans und in eine ungewisse Zukunft. Nur der Ring kann sie retten und ihnen die Chance geben, ihre Liebe zu leben.




Mit meinen Worten
Im Prolog beginnt der Roman mit Katie McCallum, einer jungen, schottischen Fremdenführerin. Sie lebt, seit dem Tod ihres Vaters, bei ihrer Mutter und hat an diesem Tag ihren ersten Arbeitstag als Tour Guide in der Dunblane Cathedral. Dort trifft sie, während einer Führung, auf einen geheimnisvollen Fremden, der sie kurz darauf zu einem Abendessen einlädt. Seltsam zu ihm hingezogen und ziemlich verwirrt stimmt sie der Einladung zu…
Kurz vor ihrer nächsten Führung entdeckt sie eine, ihr bisher verborgen gebliebene, Tür… und verspürt den inneren Zwang, diese Tür zu durchschreiten.
Im 1. Kapitel finden wir uns nun ebenfalls in Schottland wieder. Allerdings schreibt man das Jahr 1314. Catherine McCallum, einzige Tochter des Earl of McCallum, lässt ihr Pferd satteln, um alleine ein wenig auszureiten. Da sich Schottland aber zu der Zeit im Krieg mit England befindet, ist ihr Vater alles andere als angetan von dieser Idee. Schnell entwicht sie jedoch und stößt auf die Spuren eines Reiters. Sie folgt ihnen bis zum Flussufer. Dort taucht aus dem Wasser ein Mann auf. Es ist der Krieger, den sie schon so oft in ihren Träumen gesehen hat. Sein Name: Cameron Dunbar, ein Tempelritter auf dem Weg zu ihrem Vater. Doch durch eine Intrige wird Cameron bereits in der 1. Nacht seines Aufenthalts des Diebstahls bezichtigt. Er soll den Ring der McCallums gestohlen haben. Ist er wirklich ein Dieb? Ein Spion der Engländer? Welches Geheimnis hat der fremde Tempelritter?
Catherine glaubt jedoch an seine Unschuld! Die beiden fliehen und es beginnt eine abenteuerliche Reise…

Meine Meinung
Ich muss ja zugeben, dass ich Highlander-Romane in allen Facetten sehr gerne mag. Daher hatte ich mich auch entschieden, dieses Buch zu lesen. Das Cover war für meinen Geschmack nicht besonders einfallsreich, aber wie heißt es so schön „never judge a book by ist cover“.
 Man findet sehr schnell in die Story, obwohl ich sagen muss, dass ich von der Geschichte in der Gegenwart gerne noch ein bisschen mehr gelesen hätte. Irgendwie fand ich den Übergang nicht so ganz gelungen, er wäre vielleicht etwas ausbaufähiger gewesen.
Die Geschichte als solches war allerdings nach meinem Geschmack. Der Schreibstil hat mir zugesagt und etwaige Wiederholungen haben mich nicht wirklich gestört. Geschichtlich gesehen kann und will ich nicht viel dazu sagen. Ich bin nicht vertraut mit den genauen Daten und Ereignissen dieser Zeit. Um ehrlich zu sein habe ich aber auch während des Lesens keinen Gedanken daran verschwendet. Der Roman liest sich flüssig , die beschriebenen Personen wirken sehr lebendig und Orte sind schön bildlich beschrieben. So fällt es nicht schwer, sein Kopfkino zu starten.
Man findet, Hass, Liebe, Verrat und Geheimnisse in diesem Buch und auch wenn das empfohlene Alter 14 – 17 Jahre ist, so denke ich, dass auch ältere Leser gefallen an diesem Roman finden werden.
Es ist kein hochdramatischer und komplizierter historischer Roman, aber auf jeden Fall eine tolle Geschichte, die ein paar leichte, unbeschwerte Stunden garantiert. 

Mein Lieblingszitat habe ich gleich auf Seite 9 gefunden, dort heißt es


" Liebe musste geschehen, sie wie ein Naturereignis überraschen, wie ein heller Lichtblitz vom Himmel fallen. Ein Mann musste ihre Seele berühren."

Seufz, ich finde es mehr als romantisch und wunderschön.

Christopher Ross ist das Pseudonym des 1947 in Minden geborenen und in Frankfurt am Main aufgewachsenen Autors Thomas Jeier, der ab 2002 unter diesem Namen einige Abenteuerromane verfasste. Er moderierte außerdem 20 Jahre lang im Bayrischen Rundfunk die Radiosendung Country Club und schrieb mehrere Fachbücher über dieses Thema.

Der Ring der McCallums bekommt von mir

4 von 5 Bookystars






Mein Dank geht an
Für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

„Liebe muss geschehen, sie wie ein Naturereignis überraschen, wie ein heller Lichtblitz vom Himmel fallen. Ein Mann musste ihre Seele berühren“

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